Zeitzeugengespräche mit Herrn Aleksander Henryk Laks, Überlebender des Holocaust
(28.06.10) Nach dem diesjährigen Internationalen Jugendtreffen (23.-25.04.2010) blieb Herr Laks aus Brasilien noch 4 Tage in Bad Berneck. Kerstin Wolf führte zusammen mit der Leuschnerstiftung Zeitzeugengespräche mit Schulklassen der Alstadt-, Albert-Schweizer- und Eckersdorfer Hauptschule durch.
Geboren wurde Aleksander Laks am 28.10.1927 in Łódź/Polen. Mit 11 Jahren erlebte er den Einmarsch der Nazis in Polen. Bis 1944 "lebte" er mit seinen Eltern im dort errichteten Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
Im August 44 wurden sie nach Auschwitz deportiert. Seine Mutter starb, wie er später erfahren hatte, in der Gaskammer in Auschwitz/Birkenau. Aleksander und sein Vater wurden als Arbeitskräfte in ein Aussenlager von Groß-Rosen verkauft. Anfang 1945 wurde das Lager aufgelöst, er und sein Vater kamen zusammen mit anderen Häftlingen zuerst zu Fuß und später mit dem Zug nach Flossenbürg.
Dort wurde sein Vater von einem Capo brutal erschlagen. Als sich die Alliierten nähern, befahl Himmler am 14. April Flossenbürg zu evakuieren, 9 Tage bevor die Amerikaner Flossenbürg befreiten. Die französische Armee befreite ihn und andere Häftlinge auf dem Todesmarsch in Immendingen (Baden Württemberg).
Aleksander Henryk Laks versteht bis heute nicht, wie es ihm gelang, 5 Jahre die unmenschlichen Grausamkeiten und Willkür der Nazis zu überleben. Er schwor seinem Vater, den Menschen seine Geschichte zu erzählen, damit so etwas nie mehr passiert. Dieses Versprechen will er aufrecht halten solange es geht.

Geboren wurde Aleksander Laks am 28.10.1927 in Łódź/Polen. Mit 11 Jahren erlebte er den Einmarsch der Nazis in Polen. Bis 1944 "lebte" er mit seinen Eltern im dort errichteten Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
Im August 44 wurden sie nach Auschwitz deportiert. Seine Mutter starb, wie er später erfahren hatte, in der Gaskammer in Auschwitz/Birkenau. Aleksander und sein Vater wurden als Arbeitskräfte in ein Aussenlager von Groß-Rosen verkauft. Anfang 1945 wurde das Lager aufgelöst, er und sein Vater kamen zusammen mit anderen Häftlingen zuerst zu Fuß und später mit dem Zug nach Flossenbürg.
Dort wurde sein Vater von einem Capo brutal erschlagen. Als sich die Alliierten nähern, befahl Himmler am 14. April Flossenbürg zu evakuieren, 9 Tage bevor die Amerikaner Flossenbürg befreiten. Die französische Armee befreite ihn und andere Häftlinge auf dem Todesmarsch in Immendingen (Baden Württemberg).
Aleksander Henryk Laks versteht bis heute nicht, wie es ihm gelang, 5 Jahre die unmenschlichen Grausamkeiten und Willkür der Nazis zu überleben. Er schwor seinem Vater, den Menschen seine Geschichte zu erzählen, damit so etwas nie mehr passiert. Dieses Versprechen will er aufrecht halten solange es geht.
. © 30.06.10, 18:09 von Christian Roid - User online: 3; heute: 13; gestern: 23; gesamt: 28594

